Nachhaltigkeit für uns und kommende Generationen

Magnum Vollholz.Design hat als einer der ersten Anbieter die Wichtigkeit des nachhaltigen Bauens erkannt, das ja den gesamten Lebenszyklus von Baustoffen – von der Herstellung über die Nutzung, den Rückbau und die Entsorgung – umfasst.

Geachtet wird dabei auf einen möglichst geringen energetischen Verbrauch – sprich einen niedrigen CO2 Wert des Materials –, der macht letztendlich dessen Ökologie aus.

Außerdem wird auf die Verwendung von heimischen Hölzern entsprechend dem Nachhaltigkeitsprinzip der europäischen Waldbewirtschaftung geachtet.

Klimaschutz

Wir alle kennen den Treibhauseffekt, aber noch immer wissen die wenigsten, wie es zum Auftreten dieses Phänomens kommt. Zur Erinnerung: In der Erdatmosphäre sammeln sich Gase, die das Austreten von Wärmestrahlung – die von der Sonne bzw. dem Erdinneren herrührt – erschweren.

Die Atmosphäre erhitzt sich dadurch immer weiter – ganz so wie in einem Treibhaus. Bei diesen Gasen handelt sich einerseits um natürliche Gase wie Wasserstoff, Kohlendioxid, Methan, Ozon, Stickoxid, und andererseits um Gase, die erst durch den Menschen verursacht werden, z.B. FCKW, FKW, HFKW; HFC, PFC und Schwefelhexafluorid.

Besonders erwähnt sei hier der immer rasanter ansteigende Ausstoß von Co2, für den ebenfalls der Mensch hauptverantwortlich ist. Wann ist ein Baustoff ökologisch? Ökologische Kennzahlen belegen, wie ökologisch sinnvoll ein Baustoff oder Gebäude wirklich ist. Eine bewährte Kennzahl dafür ist der Ökoindex 3 kurz: OI3. Ist dieser Wert besonders niedrig, lässt das auf ein ökologisch sinnvolles Material oder eine ebensolche Konstruktion schließen.

Zur Berechnung des Ökoindex 3 werden drei Werte herangezogen: Der Primärenergiegehalt, das Treibhauspotential und das Versäuerungspotential. Zur Erklärung: Der Primärenergieinhalt ist der Verbrauch von energetischen Ressourcen (erneuerbare und nicht erneuerbare Energieträger), der nötig ist, um ein Produkt oder eine Dienstleistung zu erzeugen. Das Treibhauspotential hingegen beschreibt, wie sehr eine Substanz am Treibhauseffekt beteiligt ist verglichen mit der Wirkung derselben Menge CO2. Das Versäuerungspotential kennzeichnet schlussendlich jenen Grad von Versäuerung, der bei Einsatz des Baustoffes direkt in Böden, Gewässern etc. auftreten würde.

Übrigens: Zieht man den OI3 zum Vergleich von Leichtbauweise und Massivbauweise heran, schneidet die Leichtbauweise eindeutig besser ab. Kaum verwunderlich, dass einige Bundesländer sich bei der Vergabe von Ökoförderungen ebenfalls nach dem Ökoindex 3 richten. Holz – kein Baustoff ist ökologisch sinnvoller. Schon vor tausenden von Jahren wurde Holz erfolgreich als Baustoff eingesetzt. Reste ganzer Siedlungen, z.B. der bekannten Pfahlbauten belegen noch heute die lange Tradition, die Holz als Baustoff hat. Vor allem die Vielseitigkeit dieses natürlichen Materials wird besonders geschätzt: Holz lässt sich mit anderen Baustoffen wie Stahl oder Glas problemlos kombinieren und ermöglicht enorme gestalterische Freiheiten. Zudem ist Holz ein hochfestes, nachwachsendes Baumaterial, das ein vergleichsweise geringes Gewicht aufweist. Obendrein erzeugt dieser Baustoff ein positives Raumklima, weil seine Zellwände Feuchtigkeit je nach Bedarf auf- oder abgeben können.

Den eingangs erwähnten Treibhauseffekt verringert Holz auf ganz „natürliche Weise“: Bäume nehmen Kohlenstoff aus der Atmosphäre auf und geben im Gegenzug wertvollen Sauerstoff ab. Damit ist Holz der absolute Spitzenreiter in punkto Umweltfreundlichkeit.